NEUES BEI DER GPS

Einen GPS-Laden für Jever

Die Stadt Jever bekommt einen Laden der GPS Wilhelmshaven. Mit ihrem Konzept eines Geschäfts der Eigenmarke „Nordseefreundlich“ belegte die GPS den ersten Platz der Ausschreibung von der Stadt Jever. Ziel des Wettbewerbs war es, dem Leerstand in Jevers Innenstadt entgegenzuwirken. Die Gewinner*innen erhalten eine Jahresmiete für ihren neuen Laden.
Auf dem Bild: Bürgermeister Jan Edo Albers (vorne) freute sich mit den Gewinnern des Wettbewerbes: Heiko Manning, Markus Frieberg, Frank Schmitz, Daniela Burr (Leitung der GPS Werkstatt Jever), Andre Hinrichs (GPS Unternehmensentwicklung) und Meike Bacmeister (v.l.).

Insgesamt hatten sich acht Bewerber*innen an der Ausschreibung beteiligt. Der Verwaltungsausschuss entschied dann letztendlich darüber, wer den Wettbewerb gewinnt. „Die Bewerbungen waren sehr unterschiedlich und innovativ. Das gefiel so gut, dass sich am Ende nicht nur für drei, sondern sogar für vier Konzepte entschieden wurde“, berichtete Bürgermeister Jan Edo Albers. „Ihnen allen einen herzlichen Glückwunsch. Wir freuen uns sehr darüber, dass sie das Angebot der Stadt erweitern.“

Im Geschäft der GPS wird es Produkte der Eigenmarke „Nordseefreundlich“ zu kaufen geben. „Unser Angebot produzieren wir in den sechs Werkstätten der GPS. Es ist umweltfreundlich, regional, sozial und von hoher Qualität“, so Daniela Burr, Leiterin der Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung in Jever. Hergestellt werden die Produkte aus nordseefreundlichen Materialien, wie Holz, Papier, Raps, Textilien und Naturfasern. Zu erwerben wird es unter anderem die beliebten Präsentkörbe in Holzkisten sowie biologisch abbaubare Kerzen und Grußkarten geben. Im Laden selbst verkaufen die Beschäftigten aus den Werkstätten ihre Produkte. Entwickelt und umgesetzt wurde die Marke Nordseefreundlich 2019 in Zusammenarbeit mit Studierenden der Jade Hochschule Wilhelmshaven.

Platz 2 des Wettbewerbs belegte Markus Frieberg, der in Jever ein Instagram-Museum eröffnen will. Hier sind dann anstelle von historischen Kunstexponaten szenisch eingerichtete Räume zu finden, in denen ausgefallene „Selfies“ gemacht werden können. Meike Bacmeister landete mit ihrem Plan ein Reitsportgeschäft zu eröffnen auf Platz 3. Sie möchte eine Lücke füllen, nachdem das einzige Reitsportgeschäft in Jever geschlossen hat. Die Idee von Heiko Manning und Frank Schmitz begeisterte den Verwaltungsausschuss ebenfalls: Sie wollen ein Geschäft für 3D-Druck umsetzen. Hier sollen dann individuelle Geschenke zu kaufen sein, aber auch Workshops zum Thema 3D-Druck stattfinden. Die Idee des Verwaltungsausschusses ist es, dass Manning und Schmitz sich zusammen mit dem Instagram-Museum eine größere Ladenfläche teilen.

 

Skip to content